Nach meinem ersten kalten Karneval, habe ich mich dafür entschieden, einen richtigen warmen Karneval zu feiern. Deshalb bin ich nach Rio de Janeiro gefahren, um das große Fest kennenzulernen. Einmal da, ist es unmöglich, das Fest nicht zu sehen. Es ist überall, auf der Straße, in Kneipen und zu Hause. Man hört, man sieht, man fühlt es. Es gibt insgesamt zwei Arten von Fest. Eine große Parade (Sambódromo), die man live oder über den Fernseher sehen kann, und viele kleine Umzüge (Bloquinhos), die man auf der Straße begleiten kann. Eine Band würde reichen für einen Umzug, wenn es nicht so viele Leute gäbe. Deswegen begleitet die Band ein großes Auto (Trio Elétrico), das Vestärker mitbringt, damit die Musik hörbar wird.
Tagsüber tanzen wir in den Umzügen und nachts sehenwir entweder die große Parade über den Fernseher oder wir feiern weiter in Kneipen, am Strand oder auf der Straße.
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Rio de Janeiro - Links: Pão de Açucar (Zuckerhut) - Rechts: Corcovado (Bucklige) mit Wolken bedeckt.
Bloquinho (Umzug): A Orquestra Voadora (Das fliegende Orchester)
No Sambódromo (die große Parade)
Escola de Samba Vila Isabel (Sambaschule Vila Isabel)
Avatar in der U-Bahn
Meine Schwester Fabiana und Philipp, der blonde Deutsche
Ich, meine Schwester und der Zuckerhut dahinter