Samstag, 30. April 2011

Recife (Riff)

Recife, eine Stadt im Nordosten Brasiliens, wo die Sonne während des ganzen Jahrs scheint. Da können die Brasilianer ihre Photosynthese auf den neuesten Stand bringen.

Es gibt in dieser Stadt, statt viele kleiner Strände, nur einen riesigen Strand, der Boa Viagem (Gute Reise) heißt.
Da kann man auf der Strandpromenade spazierengehen oder joggen. Im Meer kann man sehr gut baden, aber man muss mit Haien aufpassen. Hier gibt es schon einige, aber es passiert fast kein Umfall. Wenn ihr einen seht, vergesst nicht, zu 'Hai raten'!

Ein Seestern.
Habt ihr schon Leberwurst gegessen? Ich schon. Aber ich traue mich nicht, die Miúdos de porco (Schweinleber und -niere) und Miúdos de galinha (Hühnleber und -niere) zu essen. Hier kann man auch Ziegenbockfleisch probieren und einen besonderen Amazonasfisch.

Das ist in einer Stadt neben Recife. Sie heißt Olinda. Die Leute machen einen Osternfestzug.

Lampião (ich) und Maria Bonita (Jean-Baptist).
Ein berühmtes Banditenpaar aus dem Anfang des neunzehten Jahrhunderts. Sie haben im Nordosten Brasieliens gelebt und 'gewirkt'.

Der Blick von Olinda (Oh, du Schöne...) auf Recife. Dieser wunderschöne Blick hat der Stadt ihren Namen gegeben. Sie gehört zum Weltkulturerbe.

Samstag, 19. März 2011

Rio de Janeiro (Januarfluß)

Nach meinem ersten kalten Karneval, habe ich mich dafür entschieden, einen richtigen warmen Karneval zu feiern. Deshalb bin ich nach Rio de Janeiro gefahren, um das große Fest kennenzulernen. Einmal da, ist es unmöglich, das Fest nicht zu sehen. Es ist überall, auf der Straße, in Kneipen und zu Hause. Man hört, man sieht, man fühlt es. Es gibt insgesamt zwei Arten von Fest. Eine große Parade (Sambódromo), die man live oder über den Fernseher sehen kann, und viele kleine Umzüge (Bloquinhos), die man auf der Straße begleiten kann. Eine Band würde reichen für einen Umzug, wenn es nicht so viele Leute gäbe. Deswegen begleitet die Band ein großes Auto (Trio Elétrico), das Vestärker mitbringt, damit die Musik hörbar wird.
Tagsüber tanzen wir in den Umzügen und nachts sehenwir entweder die große Parade über den Fernseher oder wir feiern weiter in Kneipen, am Strand oder auf der Straße.
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Rio de Janeiro - Links: Pão de Açucar (Zuckerhut) - Rechts: Corcovado (Bucklige) mit Wolken bedeckt.

 Bloquinho (Umzug): A Orquestra Voadora (Das fliegende Orchester)
 No Sambódromo (die große Parade)
Escola de Samba Vila Isabel (Sambaschule Vila Isabel)
Avatar in der U-Bahn
Meine Schwester Fabiana und Philipp, der blonde Deutsche
Ich, meine Schwester und der Zuckerhut dahinter

Samstag, 26. Februar 2011

São Paulo (Heilige Paulus)

Wie kann man São Paulo beschreiben? Groß, riesig, grau, voller Leute, 22 Millionen Einwohner oder 24 Millionen. Nein, 25 Millionen! Ja klar, man weiss es nicht ganz genau. Tatsache ist: in diesem Blog kann man in die ausgebreitete Größe der Stadt eindringen und ihre besondere Eigenheiten beachten.
Es stimmt gar nicht, dass die Farbe von São Paulo grau ist. Zwar hat die Stadt viele graue Hochhäuser, aber unter dieser Farbe gibt es ein buntes und reiches kulturelles Leben.
Immigranten aus verschiedenen Ländern sind hierher gekommen und haben ihre Traditionen mitgebracht. In einem riesengroßen Land, wo keiner König ist, ist alles möglich. Deswegen haben die neuen Einwohner ihre Kultur entwickelt, ohne sich gänzlich miteinander zu vermischen. Plötzlich, ohne es zu merken, malen die Kulturen ein buntfarbiges Bild, das São Paulo heißt.
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In den folgenden Bildern seht ihr nur ein Achtel der Stadt, geschmückt mit schönen Himmelfarben. Diesen Ausblick hat man vom Fenster meiner Wohnung. Links geht es Richtung Süden und rechts nach Südosten:











Donnerstag, 17. Februar 2011

Die polyglotte Katze

Die Katze sitzt vorm Mauseloch,
in das die Maus vor kurzem kroch,
und denkt: "Da wart nicht lang ich,
die Maus, die fang ich! "
Die Maus jedoch spricht in dem Bau:
"Ich bin zwar klein, doch bin ich schlau!
Ich rühr mich nicht von hinnen,
ich bleibe drinnen! "
Da plötzlich hört sie - statt "miau -
ein laut vernehmliches "wau-wau"
und lacht: "Die arme Katze,
der Hund, der hatse!
Jetzt muß sie aber schleunigst flitzen,
anstatt vor meinem Loch zu sitzen! "
Doch leider - nun, man ahnt's bereits -
war das ein Irrtum ihrerseits,
denn als die Maus vors Loch hintritt -
es war nur ein ganz kleiner Schritt -
wird sie durch Katzenpfotenkraft
hinweggerafft! - - -
Danach wäscht sich die Katze die Pfote
und spricht mit der ihr eignen Note:
"Wie nützlich ist es dann und wann,
wenn man 'ne fremde Sprache kann... "
(Heinz Erhardt)

Mittwoch, 9. Februar 2011

Die Brasilianer und ihre Kultur

Hallöle,


letzte Nacht konnte ich nicht schlafen, etwas ist mir eingefallen. In dieser Nacht bin ich auf die Idee gekommen, einen Blog auf Deutsch zu schreiben. Was für eine wunderbare Idee! Damit kann ich mein Deutsch verbessern und lebendig werden lassen.

Aber über was und wem soll ich denn schreiben? Ich schreibe auf Deutsch, das heißt, nur diejenigen, die Deutsch können, werden den Inhalt des Blogs verstehen. Alles klar, dann schreibe ich für meine Freunde, die ich in Deutschland kennengelernt habe. Und über was? Mein Jahr in Deutschland ist schon vorbei, und es wäre bestimmt sehr langweilig, wenn ich die deutsche Kultur den Deutschen erzähle. In meinem letzten Blog habe ich über meinen Aufenthalt in Deutschland für die Brasilianer geschrieben, dann ist es eine gute Idee, wenn ich den Deutschen das Leben eines Brasilianers zeige.

Abgemacht!

Von heute an zeige ich euch durch diesen Blog, wie ein Brasilianer und die Brasilianer leben.

Ich hoffe, dass es euch gefällt, und Kommentare sind herzlich willkommen.